Thomas Rieger

Sport Management

Was von der vorlesungsfreien Zeit bleibt (IV)

Der vierte Teil ist der letzte seiner Art. Nach einigen Urlaubstagen in der Homebase auf dem ersten Chalkidiki-Finger, werde ich in dieser Woche einige Termine und Besuche in der griechischen Sporthauptstadt wahrnehmen: Thessaloniki. Aus touristischer Sicht lohnt sich ein Besuch der Region zu dieser Jahreszeit aus zwei Gründen: 1. die großen Touristenschwärme sind bereits abgezogen und 2. das Wetter bäumt sich mit noch angenehmen Temperaturen gegen den kommenden Herbst (Aufnahmen bei ca. 25 Grad Celsius):


Thessaloniki ist bekannt für seine hitzigen Basketballduelle zwischen Aris und PAOK oder wenn die heimischen Teams gegen die großen Rivalen aus Athen oder Piräus antreten. Münz-, Obst- oder Gemüsewürfe auf die Spieler der Gastmannschaft sind hier nichts außergewöhnliches, Spiele stehen häufig vor dem Abbruch. Aus sportethischer Sicht hoch interessant. Hierzu noch Einblicke in ein sporthistorisches Ereignis aus dem Jahr 1987:


Griechenland wird gegen die übermächtige UdSSR erstmals Basketball-Europameister. 2005 wiederholte sich Geschichte gegen die deutsche Mannschaft.
Ferner werde ich einer der größten Universitäten Europas einen Besuch abstatten, der
Aristoteles-Universität in Theassaloniki.

Was von der vorlesungsfreien Zeit bleibt (III)

Ich werde ab heute eine Woche in Griechenland verweilen. Der Aufenthalt beinhaltet sowohl private als auch berufliche Aspekte. Neuigkeiten über den Blog, Twitter, Twitpic oder den YouTube-Kanal.

Was von der vorlesungsfreien Zeit übrig bleibt (II)

Ursprünglich sollten an dieser Stelle Hinweise auf die anstehende Publikation in Sciamus - Sport und Management sowie meine Reise nach Basel zum WFWF folgen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Andere Aktivitäten haben sich in den Vordergrund gedrängt. Zum einen sind in drei Wochen die ersten Vorlesungen angesetzt, das bedeutet derzeit die detaillierte Überarbeitung von Lehrveranstaltungsunterlagen wie Foliensätze und Handouts. Zum anderen arbeite ich aktuell an einem englischsprachigen Beitrag für einen Herausgeberband zum Thema "
Sustainability and Health Tourism". Geplantes Erscheinungsdatum im Gabler Verlag: Frühjahr 2011. Weitere Forschungsaktivitäten lassen ebenfalls nicht auf sich warten. Am 12.11. halte ich einen Vortrag auf dem Bremer Freizeitkongress zum Thema "Individueller Sportkonsum - Potenziale und Perspektiven der Individualisierung im Freizeitsport". Der theoretische Zugang basiert auf einem soziologischen und einem marketingwissenschaftlichen Ansatz. In Anlehnung an Junge (2002) bedeutet Individualisierung aus soziologischer Sicht die Erreichung einer unteilbaren Einheit aus einem bestehenden Komplex. Aus Marketingsicht beschreibt Schnäbele (1997) die Individualisierung als Form der differenzierten Marktbearbeitung, einer Segmentierung, die den einzelnen Nachfrager als separate Zielgruppe betrachtet. Der Hintergrund individualisierter Zielgruppen ist dem Umstand zunehmend gesättigter Märkte geschuldet, auf denen selbst eine kundenorientierte Ausrichtung keine ausreichende Differenzierung mehr ermöglicht. Weitere interessante Tagungen und Kongresse im kommenden Herbst:
  • Qualität im Handlungsfeld Sport und Gesundheit - Jahrestagung der dvs-Kommission Gesundheit, 30. September und 01. Oktober in Vechta,
  • 2nd European Conference in Sport Economics, 05.-06. Oktober in Köln,
  • Globalisierung der Sporträume: wissenschaftliche Ansätze und internationale Perspektiven - 4. Jahrestagung der dvs-Kommission Sport und Raum, 07.-08. Oktober in Erlangen,
  • Markenmanagement im Sport - 7. Deutscher Sportökonomie-Kongress, 17.-19. November in Köln,
  • Körper, Kult und Konfession. Religiöse Dimensionen des Sports und Körperkults - Jahrestagung der dvs-Sektion Sportsoziologie in Kooperation mit den DGS-Sektionen "Soziologie des Körpers und des Sports" und "Religionssoziologie", 25.-27. November 2010 in Frankfurt am Main,
  • Veranstaltungsreihe Blickpunkt Sportmanagement, 29.-30. November in Salzgitter.

Was von der vorlesungsfreien Zeit übrig bleibt (I)

Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang nimmt wieder merklich ab, die Monatsnamen werden länger und man sieht wieder vermehrt die sog. Übergangsjacken auf den Straßen, kurzum: die vorlesungsfreie Zeit neigt sich allmählich dem Ende zu. Zeit für eine Bestandsaufnahme. Zu Beginn der Übergangsjackenzeit findet alljährlich das Campus Symposium statt. Hier ein kurzer Rückblick auf 2009:



In diesem Jahr finden sich unter dem Themenschwerpunkt Sustainability im Line-Up des Events zahlreiche Vertreter namhafter Unternehmensmarken wie IKEA, Coca Cola, RWE oder McDonalds. Vor dem Hintergrund der jüngst in den Medien sehr präsenten Vorwürfe gegenüber der Unternehmenspolitik von IKEA bin ich auf die Ausführungen von Frau Petra Hesser sehr gespannt. Besonders die Daumen drücke ich Markus Jaensch, der den männlichen Moderatorenpart übernehmen wird. Schade, dass die Namen der studentischen Moderatoren auf der Homepage nicht veröffentlicht wurden, oder habe ich die überlesen.
Neben dem Campus Symposium und den Vorbereitungen für das anstehende Wintersemester, sind noch einige andere Aktivitäten vorgesehen. Zu Beginn des nächsten Jahres erscheint eine neue Publikation in Sciamus - Sport und Management, in der ich die Mitarbeiterqualifikation in Fitness-Studios vor dem Hintergrund des Internen Marketing-Ansatzes kritisch analysiere. Momentan spielt bei mir das IM eine wichtige Rolle, nein nicht informeller Mitarbeiter, sondern eine Fokussierung der Forschungsarbeit auf Internes Marketing und Individuelles Marketing im Sport. Hinsichtlich der Aktualität der Forschungsfelder sei auf die neu geschaffene Möglichkeit der persönlichen Konferenz im Angebot von LIGA total hingewiesen.



Meine Teilnehmer der Fallstudie Spitzensport wissen schon was gemeint ist. Des Weiteren werde ich im Oktober am World Fitness & Wellness Forum in Basel teilnehmen. Hierzu und zu der anstehenden Publikation mehr Informationen in den kommenden Blogeinträgen. Es sei zumindest so viel gesagt: Die Hotelpreise in der Schweiz überschreiten jegliche Schmerzgrenze.